Hl. Lambert von Maastricht
Die Pfarrkirche zu Teunz ist dem hl. Lambert geweiht.
Lambert wurde um 635 in Maastricht (Niederlande) geboren. Er war Sohn reicher Eltern, ein Neffe des Bischofs Theodard von Maastricht, der ihn ausbildete.
Nach Theodards Ermordung wurde er 672 sein Nachfolger. Er lebte allerdings ab 675 sieben Jahre, durch den fränkischen Hausmeier Ebroin verbannt, im Kloster Stablo (südöstlich von Lüttich). Unter Pippin dem Mittleren kehrte er nach Maastricht zurück und ordnete die längst verworrenen kirchlichen Verhältnisse in seiner Diözese. Außerdem organisierte er die Mission in Nordbrabant.
Als er die Rechte der Kirche gegen Graf Dodo verteidigte, lies dieser ihn in seinem Haus in Lüttich mit einem Dolch ermorden. Dies war am 17. August 705 oder 706. Lambert empfing seine Mörder betend. Deshalb wurde er nach seinem Tod vom frommen Volk bald als Märtyrer verehrt.
Lambert wird heute noch in Westfalen und Holland verehrt. Er ist Patron von Freiburg und Lambrecht in der Pfalz; der Bauern, Chirurgen, Bandagisten und Zahnärzte; bei Nierenleiden.
Der Name "Lambert" bedeutet übersetzt: "Der in der Heimat Berühmte".