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Heute schon an den eigenen Tod gedacht?

Eine Sanduhr anzuschauen ist heilsam: Sand rinnt aus dem oberen in das untere Glas. Die Zeit verrinnt - die Tage sind gezählt. Nichts ist sicherer als der Tod. Wie lange der eigene Lebensvorrat reicht, weiß niemand.

Der entscheidende Punkt der Sanduhr ist dort, wo sich das Glas verjüngt. Dort gleiten die Körner einzeln von oben nach unten - der Augenblick, die einzige Zeit, die uns Menschen gehört. Was war und was sein wird - beides liegt nicht in unserer Hand.

Im Angesicht des Todes betet der Psalmist um Weisheit:

„Unsere Tage zu zählen, lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz.“
(Psalm 90,12)

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