Sprungziele
Seiteninhalt

Der biblische Hintergrund der Krankensalbung

Die Evangelien berichten von Jesu Liebe und Nähe zu den Kranken (z. B. Heilung eines Blinden Mk 10,46-52 oder „Jesus heilte alle Kranken“, z.B. Lk 4,40). Handauflegung und Zuspruch spielen dabei immer eine wichtige Rolle. Neben dieser Lebenspraxis Jesu kommt auch die damalige Wertschätzung des Öls bei der Entwicklung der Krankensalbung zum Tragen. Das Salböl war nicht nur Ausdruck besonderer Würde (vgl. „Christus“: der Gesalbte, der König), sondern auch als Heilmittel bei den Ärzten in Gebrauch.

Salben bedeutet, jemanden Vertrautheit und Nähe spürbar werden lassen. So ist im Brief des Apostels Jakobus an seine Gemeinde schon davon die Rede, Kranke im Namen Jesu, des Gesalbten, mit Öl zu salben:

„Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.“ (Jak 5,14f)

Seite zurück Nach oben