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Beichten - wie geht das?

Suchen Sie sich einen Ort, an dem Sie in Ruhe über sich und ihr Leben nachdenken können! – Ein sogenannter "Gewissensspiegel" (auch im Gotteslob zu finden) kann Ihnen dabei helfen. Er liefert Ihnen die notwendigen Stichworte, um das Herz und die Augen zu öffnen. Überlegen Sie: Was tut mir wirklich leid? Was schmerzt mich?

Fassen Sie sich einen Vorsatz: Was möchte ich in meinem Leben ändern? Worum möchte ich mich besonders bemühen?

Die Beichte beginnt mit einem Kreuzzeichen. Dann sprechen Sie das aus, worüber Sie sich bei der Gewissenserforschung Gedanken gemacht haben, was Ihnen leid tut, was Sie belastet. Der Priester hört Ihnen zu, manchmal fragt er nach, manchmal bestärkt er Sie in Ihrem Mut, neu anzufangen, manchmal hilft er Ihnen mit einer Stelle aus der Bibel. Er wird Ihnen eine Buße zusprechen, zum Beispiel ein Gebet, eine Betrachtung. Sie wirken wie ein Rückenwind, der Sie in Ihrem Neuanfang unterstützt und trägt.

Anschließend erteilt der Priester die Lossprechung mit den Worten:
„Gott, der barmherzige Vater hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden. So spreche ich dich los von deinen Sünden. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."

Das Kreuzzeichen beschließt die Beichte.

Nach der Beichte danken Sie Gott für das Geschenk der Versöhnung und des Neuanfangs.

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